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Herzlich Willkommen!

Die Evangelische Kirchengemeinde Übach-Palenberg hat rund 4400 Gemeindeglieder und erstreckt sich über das gesamte Gebiet der Stadt Übach-Palenberg.

Gottesdienste finden an zwei Predigtstätten im Gemeindegebiet statt: An der "Grenze" zwischen Übach und Palenberg liegt die Erlöserkirche, die älteste evangelische Gottesdienststätte unserer Stadt. In Frelenberg liegt die kleinere, 1954 in Dienst genommene Christuskirche.

UNSERE GOTTESDIENSTE

Aufgrund der aktuellen Situation hat das Presbyterium in seiner Oktobersitzung beschlossen, bis zum Ende des gegenwärtigen Lockdowns, mindestens aber bis Ende November 2020, keine Präsenzgottesdienste zu feiern. Stattdessen wird wöchentlich ein Videogottesdienst in der Christuskirche Frelenberg aufgezeichnet und auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht.

 

MONATSIMPULS

November 2020:
"Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten."
(Jeremia 31,9)

AKTUELL

Unsere Glocken rufen zum Abendgebet in Corona-Zeiten

Ab dem Martinstag (11. November) bis zum Zweiten Weihnachtstag werden die Glocken der Übacher Erlöserkirche jeden Abend um 19.30 Uhr läuten. Wir folgen damit einer Anregung aus dem Süden unserer rheinischen Landeskirche.

Alle sind herzlich eingeladen, an jedem Abend um diese Zeit einen Moment innezuhalten und im Gebet alle Sorgen und Nöte, aber besonders auch die an Covid-19 Erkrankten, die Ärztinnen und Ärzte und die Pflegekräfte und natürlich auch alle Menschen, die sich durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht sehen, vor Gott zu bringen.

Dabei kann das ökumenische Gebet gesprochen werden, welches der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dr. Christian Schad, und der Bischof von Speyer, Dr. Wiesemann, gemeinsam formuliert haben:

Treuer und barmherziger Gott, vor Dich bringen wir alles, was uns in diesen Tagen und Wochen bewegt: unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnung und Zuversicht. Nach wie vor bestimmt Corona unsere Gefühle, unseren Alltag, unser Zusammenleben. Die kürzer werdenden Tage, die zunehmende Kälte und der aufsteigende Herbstnebel - sie sind wie sichtbare Zeichen der Angst, der Einsamkeit und der Verunsicherung in uns. Wir bringen vor Dich die vielen Menschen, die sich fürchten, sich mit dem Virus anzustecken, und die sich um das Wohlergehen ihrer Familie und Freunde sorgen; die darunter leiden, dass sie zu anderen auf Abstand gehen müssen und um ihrer Mitmenschen willen in ihrer Freiheit eingeschränkt sind. die um ihren Arbeitsplatz bangen, in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind oder ihre Bildungs- und Berufschancen gefährdet sehen.

Treuer und barmherziger Gott, wir bitten Dich um Heilung für alle, die an Corona erkrankt sind, und um Zuversicht für ihre Angehörigen; die Erfahrung Deiner tröstenden Gegenwart für alle alten, kranken und einsamen Menschen; das Leben in Fülle für alle Verstorbenen, an die wir in dieser Jahreszeit besonders denken; um Kraft für die, die haupt- und ehrenamtlich für andere da sind - in Kliniken, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen und Nachbarschaftshilfen; die richtigen Worte für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen gerade auch in dieser Zeit Deine frohmachende Botschaft zusagen; um Ideenreichtum und Kreativität für alle, die nach Wegen suchen, unsere Kirchen offenzuhalten und Kirche erfahrbar zu machen; Halt für die, die durch Corona in wirtschaftliche Not geraten sind; die richtigen Entscheidungen für alle, die in Politik und Gesellschaft Verantwortung tragen; um den Geist der Solidarität und Fürsorge für uns - und alle, die noch dazu unter Krieg und Verfolgung, Terror und Flucht leiden; die Einsicht, dass jede und jeder von uns sich selbst zurückzunehmen muss, um das Leben anderer zu schützen.

Treuer und barmherziger Gott, Du bist das Licht, das alle Dunkelheiten unseres Lebens erhellt. Du schenkst Hoffnung und Zuversicht, wenn wir nicht weiterwissen. Du weckst in uns die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Dich loben und preisen wir alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.

Darüber hinaus sind Sie eingeladen, in der Zeit des Glockenläutens und Gebets eine Kerze als Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen.