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Herzlich Willkommen!

Die Evangelische Kirchengemeinde Übach-Palenberg hat rund 4400 Gemeindeglieder und erstreckt sich über das gesamte Gebiet der Stadt Übach-Palenberg.

Gottesdienste finden an zwei Predigtstätten im Gemeindegebiet statt: An der "Grenze" zwischen Übach und Palenberg liegt die Erlöserkirche, die älteste evangelische Gottesdienststätte unserer Stadt. In Frelenberg liegt die kleinere, 1954 in Dienst genommene Christuskirche.

UNSERE GOTTESDIENSTE

Nun hatten wir Anfang Dezember wieder damit begonnen, Präsenzgottesdienste in der Erlöserkirche zu feiern. Aber die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie hat uns dann doch bewogen, davon wieder abzugehen. In einer Zeit, in der deutschlandweit sich jeden Tag zwischen 20000 und 30000 Menschen neu mit dem Virus infizieren, in der jeden Tag mehrere Hundert Menschen an Covid19 versterben, in einer solchen Zeit wäre es unverantwortlich, nicht alles Erdenkliche zu unternehmen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Das bedeutet: Es geht bei uns erst einmal nur online weiter. Krankheitsbedingt wird es für den 4. Advent keinen Online-Gottesdienst geben können. Zum Heiligen Abend bereiten wir momentan eine Online-Version des Familiengottesdienstes vor. Und zum Weihnachtstag wird es zumindest eine Online-Andacht geben. Mehr können wir zur Zeit leider nicht leisten; wir bitten Sie herzlich um Ihr Verständnis.

Alle Videogottesdienste werden auf unserem YouTube Kanal veröffentlicht.

Aktuelle Informationen rund um die Gottesdienste finden Sie auch auf unserer Gottesdienst-Seite: www.gottesdienst-uep.de

 

MONATSIMPULS

Januar 2021:
"Viele sagen: "Wer wird uns Gutes sehen lassen?" HERR, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!"
(Psalm 4,7)

AKTUELL

„Kann man mich hören?“ – Erste Presbyteriumssitzung in Coronazeiten

Irgendwie hatten wir uns sicherlich das erste Gruppenfoto unseres neuen Presbyteriums doch anders vorgestellt … Am 22. April 2020 hat das neugewählte Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde zum ersten Mal getagt. Denn schließlich gibt es auch in diesen Wochen Dinge, die besprochen und entschieden werden müssen.

Nach der „fernmündlichen“ Einführung der Presbyterinnen und Presbyter im März nun also die zweite Premiere: eine Presbyteriumssitzung per Videokonferenz. Eine Gesetzesänderung, die im Januar dieses Jahres erfolgt ist, erwies sich nun als ausgesprochen nützlich. So können wir uns auch dann treffen, wenn wir zumindest räumlich Distanz wahren müssen. Und auch, wenn diese Art der Sitzung für fast alle sehr ungewohnt war, hat das der guten Stimmung keinen Abbruch getan, wie man an den Gesichtern der Presbyteriumsmitglieder unschwer erkennen kann. (Leider sind auf dem Bild nicht alle zu sehen, die da waren …)

Inhaltlich ging es natürlich vor allen Dingen darum, wie sich Gemeindearbeit in Coronazeiten gestaltet. So etwa um die Frage, wie es mit Gottesdiensten weitergeht, wenn diese vielleicht ab Mai eingeschränkt wieder erlaubt sind. Die überwiegende Meinung ging dahin, dass wir erst einmal in der gegenwärtigen Form weiterarbeiten: Andachten für jeden Sonn- und Feiertag finden sich im Gemeindebrief und hier im Blog, sollen aber auch in Tüten „zum Mitnehmen“ vor den Kirchen aufgehängt werden, und weiterhin soll es YouTube-Gottesdienste geben. Erst dann, wenn es wirklich gesundheitlich unbedenklich ist, Präsenz-Gottesdienste zu feiern, und wenn es auch wieder in einem „würdigen“ Rahmen möglich ist, wollen wir das dann auch tun.

Dass Gottesdienste ausfallen, hat auch anderswo spürbare Folgen: Die Kollektengelder fehlen. Vor Ort mag das vielleicht jeweils nur ein kleiner Betrag sein, aber landeskirchenweit summieren sich die Kollekten auf in der Regel 50.000 bis 70.000 €. Das ist bitter für die kirchlichen und diakonischen Projekte, die die Zuwendungen aus Kollekten fest eingeplant hatten. Das Presbyterium hat daher beschlossen, aus Haushaltsmitteln für jeden ausgefallenen Gottesdienst einen Betrag von 100 € den jeweiligen Projekten zukommen zu lassen – Solidarität ist gerade in diesen Zeiten gefragt!

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